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Bienenfreundlicher Garten

Mehr Lebensraum für Insekten

Biene

Die Population der Bienen ist weltweit rückläufig. Ein Grund sind Parasiten, ein anderer die Monokultur der Landwirtschaft. Das Thema ist zur Zeit Nummer eins, denn die Biene ist für Mensch und Tier unentbehrlich. Aufgabe der Honigbiene ist die so wichtige Bestäubung der Pflanzen. Und diese Aufgabe kann man nicht simulieren!

Die Biene ist schützenswert

Es lohnt sich also, in die Leistung der Bienen zu investieren, indem man hilft, sie zu schützen. Durch die Bestäubung erhöhen sich Ertrag und Qualität der Früchte, was wiederum ihren Verkaufswert um 50 Prozent steigen lässt.

Biene

Schauen Sie sich um: Eine Vielzahl an Freiflächen muss auch im ländlichen Raum einer gepflasterten Ordnung weichen, denn bedingt durch die wachsende Zahl an Wohnungen, müssen mehr Parkplätze her. Für Feld und Wiese bleibt kaum noch Raum. Sogar den Vorgärten geht’s an den Kragen: immer mehr Schotter und Sterilität statt blühender Pflanzenpracht ist zu sehen. Kein Wunder, dass damit der Lebensraum der Wildbiene schrumpft. Sie findet weder Nahrung noch natürliche Gelegenheiten zum Nisten.

Tatsächlich sind Wildbienen für den Erhalt der Vielfalt an Pflanzenarten verantwortlich, denn sie sind es, die deren Fortpflanzung möglich machen. Desweiteren sorgen sie für unsere Ernährung, indem sie Kulturpflanzen, also Äpfel, Birnen und Beeren etc bestäuben. Kurz gesagt: Keine Früchte ohne die Biene!

Initiative "Deutschland summt"

2010 startete die Initiative in Berlin und wurde schnell ein Projekt, dem sich Engagierte aus mehr als 25 Kommunen, Gemeinden und Landkreisen anschlossen. "Deutschland summt" möchte Bürgerinnen und Bürger dafür begeistern, mitzuhelfen, den Bienen vielfältige Lebensräume bereitzustellen.

    Wussten Sie,
    dass es in Deutschland einmal über 500 Arten von Bienen gab? Davon sind fast 40 ausgestorben. Zwischen Blühpflanzen und Bienen gibt es ein Geben und Nehmen: die Pflanzen brauchen die Bienen zur Vermehrung, die Bienen bedienen sich bei den Pflanzen, um an Nektar zu kommen. Gäbe es keine Bienen mehr, wären regionalen Obst- und Gemüsesorten nur halb so groß.

Was bedeutet bienen­freundlich?

Keine Sorge, Sie müssen nicht gleich Imker werden mit eigenem Bienenvolk im Garten. Ein bienen­freundlicher Garten zeichnet sich in erster Linie durch seine Vielfalt aus. Die Struktur Ihres Gartens sollte möglichst nah an die Bedürfnisse der Biene angepasst werden. Die Menge an einheimischen Blütenpflanzen ist relevant, damit die Nahrung für die Bienen gewährleistet wird. Wer den Lebenszyklus der Bienen etwas genauer betrachtet, kann leicht ableiten, welche Pflanzen und Freiflächen für sie von Nutzen sind. Berücksichtigen muss man auch den Radius der Bienen, denn sie fliegen nicht allzu weit, um zu nisten. Und dafür gilt es Möglichkeiten zu schaffen, wie z.B. Mauerritzen oder Blühhecken. Viele Wildbienen nisten unter der Erdoberfläche. Das bedeutet, dass der Zugang offen gehalten werden muss, wofür sich freie Flächen mit Sonnen­einstrahlung eignen.

Um Bienen Lebensraum zu bieten, sollte der Garten artgerecht strukturiert werden.

Jeder, der möchte und einen Garten besitzt, kann schon mit wenigen Mitteln aktiv etwas für die Biene tun:

  • Trockenmauer
  • Teich, Holzhaufen, alte Pflanzenstengel
  • Stellen/ Ecken, in den Wildbienen nisten können
  • Giftfreier Garten
  • Verzicht auf Torf in der Blumenerde

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Damit Sie für Ihren Garten die richtigen Pflanzen und Plätze für Bienen finden, stehen wir Ihnen als Profi gerne mit Rat und Tat zur Seite.

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