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Barrierefreiheit im eigenen Garten

Barrierefreie Gartengestaltung Ein in der Öffentlichkeit viel diskutiertes Thema der vergangenen Monate ist die Gestaltung von barrierefreien Lebensräumen. Ebenso interessant wie wichtig ist es, diese Thematik auch auf den eigenen Garten anzuwenden.

Dass Gartenarbeit förderlich für die Gesundheit ist und auch stressabbauende Effekte hat, ist bekannt. Das gilt gleichermaßen für Jung und Alt. Hinzu kommt, dass der Wechsel der Jahreszeiten mit einer sich stetig ändernden Farbwelt den Garten zu einem spannenden Umfeld mit vielen Anreizen für die Sinne macht. Damit Sie und Ihre Familie die Außenanlagen auch im zunehmenden Alter mit all ihren Facetten genießen können, sollte frühzeitig eine sorgfältige, vorausschauende Planung zugrunde gelegt werden.

Hierbei zu berücksichtigen ist sowohl ein überschaubarer Pflegeaufwand, als auch der weitestgehende Abbau von Barrieren – ohne dabei dem Garten die Schönheit zu nehmen.

Der Hauptaufwand bei der Gartenpflege liegt im Bereich der Bepflanzungen und Grünflächen. Hier können Sie Ihren Rücken und Ihre Gelenke schonen, wenn Sie Hoch- und/oder Tischbeete, die komfortabel im Sitzen bearbeitet werden können, in die Planung mit einbeziehen. Blumenampeln und Kübelpflanzen sind ebenfalls leicht zu erreichen und unproblematisch pflegbar. Sie bieten zudem noch eine schöne optische Abwechslung und können jederzeit verschoben und neu arrangiert werden.

Rasenflächen mit etwaigen Kanten bzw. Einfassungen sollten komplett ebenerdig sein, um das Mähen nicht zu aufwändig zu gestalten. Ist die Rasenpflege mit der Zeit dennoch zu aufwändig, kann die Fläche beispielsweise durch das Anlegen von Kiesbeeten, Steingärten oder Sitzplätzen verkleinern werden.

So schön und atmosphärisch hochgewachsene und ausladende Obstbäume auch sind, die Arbeit ist gerade im Herbst enorm. Früchte müssen zum gegebenen Zeitpunkt abgenommen, herabfallendes Laub und überreifes Obst müssen aufgesammelt und entsorgt werden. Die Pflanzung von blühenden Sträuchern und Büschen, die keinen regelmäßigen Formschnitt benötigen und jederzeit ohne Leiter erreicht werden können, sind eine gute Alternative. Weiterhin sollten in den Beeten winterharte Stauden, klassische Bodendecker sowie robuste mehrjährige Pflanzen Verwendung finden. Durch diese Maßnahme müssen Sie sich nicht in jedem Jahr erneut um die Neugestaltung der Beete kümmern.

Ein sehr wichtiger Aspekt ist die Gestaltung der Gartenwege, Sitzplätze und Terrassen. Um hier auch bei Feuchtigkeit die Rutschgefahr so weit wie möglich zu reduzieren, ist der Einsatz von möglichst rauen Oberflächenmaterialien ideal. Wasserdurchlässiges bzw. sickerungsfähiges Steinmaterial vermeidet zudem Moosbildung. Die Hauptwege sollten über eine ausreichende Breite verfügen, so dass zwei Personen bequem nebeneinander hergehenden können. Falls Treppen nicht vermieden werden können, ist die Installation von beidseitigen Handläufen zu erwägen.

Zur besseren optischen Wahrnehmung bieten sich helle Bodenbelege eher an, als dunkle. Ergänzend dazu kann ein durchdachtes Beleuchtungskonzept, bestehend aus von oben abgeschirmten, nicht blendenden Lampen, solarbetriebenen sowie mit Bewegungsmelder versehenen Leuchten, die Gartengestaltung zusätzlich optimieren.

Sie sehen, die Gestaltungsmöglichkeiten für einen barrierefreien Garten sind komplex.
Wir, als erfahrene Landschaftsgärtner, beraten Sie gerne individuell und auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt. Vereinbaren Sie einen Termin mit uns.


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